Erlebte Nachhaltigkeit

DSC_7017klWie viele Solarpaneele befinden sich auf dem Dach des größten Strohballenhauses Europas? Welche Bäume wachsen vor der „Villa Strohbunt“? Auf eine ungewöhnliche Wissens-Rally ging die Stammgruppe Missouri kurz vor Ostern. Im Rahmen des Projektes „Nachhaltigkeit“ der Jahrgangsstufe 9 besuchten sie das Ökodorf Sieben Linden bei Poppau. Eingeladen hatten Marlene Wiegand und Sayana Stanelle. Beide hatten die alternative Siedlung zum Projektthema erkoren.

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An sechs Stationen mussten ihre Mitschüler in vier Gruppen genaue Beobachtungs- und pfiffige Kombinationsgabe zeigen. Und ganz nebenbei lernten  sie das Ökodorf kennen, das mittlerweile rund 140 Bewohner, darunter 40 Kinder, zählt und zu dem 81,5 Hektar Land gehören. 1997 begann der Aufbau von Sieben Linden, das neben den traditionellen Wohnwagen bereits acht Wohnhäuser zählt.

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Dass Nachhaltigkeit im genossenschaftlich organisierten Ökodorf gelebt wird, konnten die Jeetzeschüler auf Schritt und Tritt erfahren. Abwasser wird biologisch mittels Schilf gereinigt, Strom selber produziert und die Wohnhäuser sind aus altmärkischem Stroh und Lehm gebaut und verbrauchen lediglich drei Prozent der Ressourcen eines konventionellen Wohnhauses. Und das Ergebnis der Wissens-Rally?

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War eine Aufforderung: „Findet zum Karussell“. Damit hatten die Jeetzeschüler kein Problem und genossen den Spaß mit der schlichten aber eindrucksvollen Holzkonstruktion, die immerhin Umdrehungen mit bis zu 16 Stundenkilometern ermöglicht, wie die Missouri-Stammgruppe ganz nebenbei unter Anleitung von Stammgruppenbetreuerin Godela Böhlen ausrechnete.

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