Deutsch-russische Kunst

Insgesamt 16 Kunstwerke aus Schülerhand sind noch bis einschließlich Mittwoch im Salzwedeler Kunsthaus zu sehen. Geschaffen wurden sie von Schülern aus Russland und Salzwedel. Zwei Wochen lang haben die Jugendlichen dazu gemeinsam gearbeitet.

Jennifer Marschner, Timofej Pobedinsky, Vanessa Kaufmann und Lars Kramm behandelten das Thema internationale Freundschaft. Foto: Jörg Schulze VOLKSSTIMME

Mit einmaligen Eindrücken sind Lars Kramm, Jennifer Marschner, Timofej Pobedinsky und Vanessa Kaufmann vor einem halben Jahr aus Russland zurück gekommen. Gemeinsam mit ihren Klassenkameraden besuchten die Jeetze-Schüler das Dawydowa Gymnasium in Nabereshnyje Tschelny. Bei diesem Besuch sind zahlreiche Fotografien entstanden, Als Rock fanden diese nunmehr einen würdigen Platz im Kunstprojekt der Schüler. Das zum Rock passende Oberteil war dagegen als Symbol der Verbundenheit in den russischen und deutschen Nationalfarben gehalten.

Brigitte Müller und Cecilia Schramm ließen von Adrian Kalkake das Bild erläutern. Foto: Jörg Schulze VOLKSSTIMME

„Unser Anliegen ist es, die internationale Freundschaft auf diese Weise auszudrücken“, sagte Lars Kramm. Für dieses Anliegen hätte es wohl kaum einem passenderen Ort als das Salzwedeler Kunsthaus geben können. Schließlich sind hier internationale Künstler zu Gast, die Besucher kommen aus aller Welt. „Wir verstehen und als Ort der Begegnung. Gerade heute ist es wichtig sich zu treffen, miteinander zu reden“, sagte Sabine Spangenberg im zur Eröffnung im Namen der Kunststiftung. Im Mittelpunkt des von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch unterstützten Projektes stand neben dem interkulturellen Austausch der kreativ-künstlerische Prozess.

Fotos: Heinrich Herbrügger https://www.art-ort.com/

„Jeder Schüler bekam die Möglichkeit, diesen von der Suche nach Ideen bis zur Präsentation des fertigen Werkes zu durchleben“, erklärte Manuela Gärtner. Gemeinsam mit Bettina Müller und Heinrich Herbrügger stand sie den Jugendlichen beratend zur Seite. Die gemischten Teams mussten zunächst Visionen austauschen, das Machbare finden und dabei auch Kritik hinnehmen. Alles Dinge, die für die Persönlichkeitsbildung wichtig sind. Doch am Ende hatten sich die Mühen gelohnt. Das zeigte die Reaktion der zahlreichen Besucher. Zu diesen gehörten auch Brigitte Schramm mit Enkeltochter Cecilia Müller. Beiden hatte es das Wimmelbild mit vielen unterschiedlichen Menschen im friedlichen Miteinander auf dem Erdkreis angetan.

Fotos: Heinrich Herbrügger https://www.art-ort.com/

Für die russischen Schüler ist der Aufenthalt in Salzwedel bereits beendet. Die Freundschaft geht jedoch weiter. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres reisen erneut Jeetzeschüler in die rund 2600 Kilometer entfernte Partnereinrichtung.

Fotos: Heinrich Herbrügger https://www.art-ort.com/

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