Querverbinder für Jeetzeschule

Moderner Eingang mit viel Glas soll Barrierefreiheit garantieren

Salzwedel l Die Umbaupläne der Freien Jeetzeschule Salzwedel nehmen konkrete Formen an: Während hinter dem Hauptgebäude derzeit im sogenannten Werkhaus eine eigene Turnhalle entsteht, soll in den Sommerferien der Rohbau für einen modernen Eingangsbereich beginnen. Er soll Hauptgebäude („Schulhaus“) und Turnhalle miteinander verbinden.

JiS-VARI.rvt_2016-Mar-10_02-43-09PM-000_ZEA_E1Der Verbinder soll laut Planung von Architekt Jan Bodenstein mit großflächigen Glaselementen gestaltet sein und dadurch viel Licht ins Gebäude holen. Die geschwungene Fassade greife zudem das Leitmotiv der Jeetzeschule „Panta rhei“ (altgriechisch: „Alles fließt“) auf, erklärte Geschäftsführer Berthold Schulze.

Der eigentliche Coup steckt allerdings innerhalb des Querverbinders. Geneigte Ebenen sollen hier die Etagen der gegenüberliegenden Gebäude miteinander verbinden und so den barrierefreien Zugang ermöglichen. Am Verbinder soll darüber hinaus ein Fahrstuhl angebracht werden. Mit Fluchtbalkonen will die Jeetzeschule außerdem Brandschutzauflagen nachkommen. Auch in der Turnhalle geht es voran. Während der Rohbau inklusive Trennwände und Korridore abgeschlossen ist, sei man derzeit dabei, die Ausschreibung für die Heizungsanlage vorzubereiten, sagte Schulze. Nächste Arbeiten sind der Einbau eines Lichtbands sowie die Installation von Fußböden und Prallwänden. „Wir hoffen im Herbst oder Spätherbst auf eine Teilabnahme der Halle“, sagte Schulze.

Während die Schule den Großteil der Umbauten aus eigenen Mitteln finanziert, hofft die Einrichtung für die noch ausstehende Wärmedämmung des Werkhauses auf Geld aus dem Landesinvestitionsprogramm Stark III. In der vergangenen Förderperiode war die Jeetzeschule nicht berücksichtigt worden. Die neue Periode hat zwar bereits 2014 begonnen. Mit der ersten Förderrunde rechnet der Berthold Schulze aber nicht vor September. „Das ist das Problem, man schiebt und schiebt“, sagte er. Im Werkhaus sind bereits Unterrichtsräume untergebracht. Zum Sportunterricht fahren die Jeetzeschüler derzeit in die Berufsbildenden Schulen.

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