Osterwanderung entlang der Unstrut

005_2klWieder machte sich unser Lehrer, Herr Heinke, mit Schülern unserer Schule zu einer Osterwanderung auf. Dieses Mal waren zwölf Schüler der Jeetzeschule dabei. Auch begleitete Volker Donath die Flusswanderung wieder. Von Artern liefen wir in vier Wandertagen bis nach Naumburg.

Am ersten Tag trafen wir uns um 15 Uhr am Bahnhof in Salzwedel. Nach einer etwa dreistündigen Fahrt kamen wir in Artern an, wo wir in der Turnhalle der Ringer untergebracht waren. Am Abend spielten wir noch lange mit Medizinbällen, bevor wir in unsere Schlafsäcke krochen.

Am nächsten Tag wanderten wir nach dem Frühstück entlang der Unstrut los. Mit schwerem Rucksack liefen wir immer am Fluss entlang. In der großen Mittagspause versuchten Bruno und Leo zu angeln. Später trennten wir uns in schnelle und langsame Gruppen. An diesem ersten Wandertag legten wir fast 20 km zurück. Erschöpft kamen wir in Wiehe an, wo es zum Glück eine tolle kleine Eisdiele gab. Im alten Pfarrhaus in Wiehe gibt es eine einfache Unterkunft für Fahrradfahrer. Dort konnten wir uns glücklicherweise auf Matratzen zum Schlafen legen.

020_17klAm dritten Tag packten wir unsere Sachen und einige wurden nach dem Frühstück mit dem Auto zum Supermarkt gebracht. Anschließend wanderten wir zum Kloster Memleben, in dem wir uns verschiedene Ausstellungen und die Krypta ansahen. Danach irrten wir durch Wälder, bis wir irgendwann in Wangen ankamen. In der späten Mittagspause am Fluss wurde wieder geangelt. Dann rannten noch einige von uns zum kleinen Dorfladen, um einzukaufen. Volker und Yannek besuchten am Rande von Wangen die berühmte Ausstellung zur Himmelsscheibe von Nebra. Dann liefen wir auf unterschiedlichen Wegen bis zum Pfarrhaus in Nebra, die einen nahmen den schwierigeren, aber schöneren Weg durch den Wald, die anderen nahmen die kurze Strecke entlang der Unstrut. Am Abend kochten wir uns leckere Nudeln.

Am vierten Wandertag brachen wir früh auf und legten – ohne Pause – eine lange Strecke zurück. Wir besuchten das Schloss Burgscheidungen, wo wir in einem Restaurant Mittag aßen.  Nach langer Pause wanderten wir in Richtung Laucha weiter. An einer herrlichen Uferwiese der Unstrut lagerten wir. Es wurde vorgelesen, geangelt, geschlummert oder einfach nur in die Landschaft geschaut. Dann ging es weiter nach Laucha, wo wir wieder in einem Pfarrhaus unterkamen. Viele Kinder erkundeten am Abend noch die kleine Stadt.

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Am letzten Wandertag liefen wir zügig nach Bad Kösen. An diesem Tag waren wir viel schneller unterwegs und machten nur noch wenige Pausen. In einem kleinen Dorf flochten sich einige Blumenkränze aus Löwenzahn. Die letzte Nacht schliefen wir in einer Turnhalle, wo wir die Geräte benutzen durften. Am Donnerstag fuhren wir mit dem Bus nach Naumburg und besichtigten den Dom. Anschließend durften wir noch in die Stadt bis wir zum Bahnhof gingen und zurück nach Salzwedel fuhren. Wir danken Stephan Heinke und Volker Donath, dass sie mit uns diese Tour unternommen haben.

Leander Kuberka

Karla Donath

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