Jens Winter – Lehrer Stammgruppe Selenga 9. Klasse

Jens WinterJens Winter – Lehrer Stammgruppe Selenga: „Ich arbeite als Lehrer an der Jeetzeschule in Salzwedel, weil mir schülerorientierte Projektarbeit, die die Schüler zum selbständigen Lernen befähigt, wichtig ist.“

Der Vorteil des Projektunterrichts liegt insbesondere darin, dass die SchülerInnen durch das selbstorganisierte Lernen einerseits das theoretische Wissen verinnerlichen. Andererseits lernen die Schüler durch die Präsentation voneinander und durch die Vielzahl der Unterthemen wird das Spektrum um ein Vielfaches erweitert, was im gebundenen Unterricht kaum zu leisten wäre.

Durch die Projektarbeit werden die SchülerInnen auf das wissenschaftliche Arbeiten vorbereitet und für Teamarbeit sensibilisiert. Insbesondere erlernen sie folgende Fähigkeiten und Fertigkeiten:

  • Das selbstgewählte Thema weckt durch Spezifizierung die Neugier der Zuhörer. (Z.B. unter dem Thema „Wasser ist mehr als H2O“ kann ein Unterthema sein: „Wasser- das Blut der Erde“ oder „Titanik – der Untergang eines Traumes“, „Arend seh! – ein See mit einer Sage“, „Der Schrecken der Meere – der Mensch. Ein Nehmen und Geben im Ungleichgewicht“…)
  • Erstellen einer Mindmap
  • Festlegung von Verantwortungen und Arbeitsteilung innerhalb der Projektgruppe
  • Erstellen einer Gliederung / Systematisieren von Gedanken 1. Einleitung, 2. Hauptteil mit Unterpunkten (max. 4-5 angestrebt), 3. Zusammenfassung / Fazit und 4. Quellen
  • Die zielgerichtete Suche nach Informationen (Internet, Zeitschriften, Bücher, insbesondere Lexika auch aus der Bibliothek) und Verarbeiten zu eigenen Gedanken.
  • Die Suche nach Experten außerhalb der Schule und die Durchführung eines Interviews – gleich Außenkontakt.
  • Der Austausch der SchülerInnen untereinander über bereits gewonnene Erkenntnisse
  • Das Erstellen eines Stichpunktzettels, der als Grundlage für das zu haltende Referat dient.
  • Das Einhalten einer zeitlichen Vorgabe für das Referat (15-20 Minuten, wobei einige Präsentationsmethoden einen größeren Zeitaufwand erfordern)
  • Die Angabe von genutzten Quellen.

Die entsprechenden Projektthemen erscheinen im jeweiligen Logbuch, so dass die SchülerInnen und die LehrerInnen sich langfristig auf die Themen vorbereiten und einstellen können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Spenden für die Jeetzeschule

Zum Spendenformular
 
Zum Spendenshop


 
 


  • GEW fordert Pakt für gute Schule
    In einem mehrere Monate andauernden Prozess hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern (GEW M-V) gemeinsam mit ihren Mitgliedern ein Personalentwicklungskonzept (PEK) erarbeitet, das sie heute der Öffentlichkeit vorgestellt hat.
  • Die Erfolgsformel für gute Noten
    Kinder, die regelmäßig Sport treiben, zum Musikunterricht gehen und maximal zwei Stunden täglich Medien nutzen, sind in der Schule deutlich besser als andere, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).
  • Wieder mehr Auszubildende in dualer Berufsausbildung in NRW
    Ende 2018 befanden sich in Nordrhein-Westfalen insgesamt 299.232 junge Menschen in einer dualen Ausbildung. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, bedeutet das ein Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
  • Ohne Titel
    Bald werden hier zukünftige Webinare dargestellt. Derweil können Sie sich die Webinar-Aufzeichnungen von Schule im Aufbruch Österreich anschauen. Der Beitrag erschien zuerst auf Schule im Aufbruch - Deutschland.
  • Schul – Landkarte
    Vollbildanzeige (öffnet sich in neuem Tab) Der Beitrag Schul – Landkarte erschien zuerst auf Schule im Aufbruch - Deutschland.
  • „Schule im Aufbruch“ – Fest 2016
    Inspirieren – Vernetzen – Ideen für 2017 austauschen – Ermutigen – Feiern “Schule im Aufbruch” ist heuer 3 Jahre alt: Tausende TeilnehmerInnen und hunderte Schulen sind bereits Teil von „Schule im Aufbruch“.Am 30. November zeigen wir einen kurzen Überblick über die Aktivitäten des Jahres und geben einen Ausblick auf 2017 – und wir freuen uns, […]
  • Frankreich - Akademiker fordern Ende der sexuellen Gewalt an Hochschulen
    Gescheiterte Disziplinarverfahren, keine Unterstützung der Institutionen, schweigende Verantwortliche: Sexistische und sexuelle Gewalt ist auch an Frankreichs Hochschulen ein Problem. Jetzt haben 540 Akademikerinnen und Akademiker ihrem Ärger mit einem öffentlichen Appell Luft gemacht.Deutschlandfunk, Campus & KarriereDirekter Link zur Audiodatei
  • Ärzte fordern Verbot - Hormonell wirksame Chemikalien können krank machen
    Hormonähnlich wirkende Chemikalien kommen in Kosmetika, in Plastik und in Medikamenten vor. Doch Ärzte befürchten, dass viele von ihnen krank machen können. Jetzt fordern sie: Manche dieser Stoffe, in der Fachsprache heißen sie endokrine Disruptoren, müssten aus dem Verkehr gezogen werden. Deutschlandfunk, Umwelt und VerbraucherDirekter Link zur Audiodatei
  • Nächtliche Ruhe - Gesunder Schlaf braucht absolute Dunkelheit
    US-Forscher haben herausgefunden, dass Kunstlicht ein Risikofaktor für Übergewicht sein kann. Schlafmediziner Ingo Fietze riet deshalb im Dlf dazu, das Schlafzimmer absolut abzudunkeln. Außerdem sei eine geräuscharme Umgebung wichtig, um sich nachts richtig zu erholen.Deutschlandfunk, SprechstundeDirekter Link zur Audiodatei
Unsere Empfehlung

Blick über den Zaun  . . . ist ein Verbund reformpädagogisch orientierter Schulen, der seit 1989 besteht, um Schulentwicklung „von unten" zu betreiben. Ziel des ‚Blick über den Zaun' ist es, durch regelmäßigewechselseitige Besuche („peer reviews"), durch Tagungen und das Anwerben weiterer Schulen dazu beizutragen, dass Schulen im direkten Erfahrungsaustausch voneinander lernen: einander anregen, ermutigen, unterstützen. Grundlage der gemeinsamen Arbeit sind das Leitbild sowie dieStandards, die auf den nebenstehenden Grundüberzeugungen aufbauen.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.