
Auf Einladung des Vorstandes des Trägervereins der Jeetzeschule und der Schulleitung besuchte uns am 19. März Marco Tullner. Auch der Leiter des Verbandes deutscher Privatschulen, Herr Banse, war eigens angereist, um sich auch selbst ein Bild von der Schule zu machen. Einige Schüler berichteten zunächst vom Lern-Alltag in der Jeetzeschule, von Freiarbeit und Logbüchern, Berufsvorbereitung und Projekten, vernetztem Unterricht und dem Schulhofprojekt. Anschließend wurde der Besuch durch das Haus geführt und konnte sich selbst davon überzeugen, dass das Lernen an der Jeetzeschule in ganz besonderes ist. Von der Schule zeigte sich Marco Tullner beeindruckt. Nicht zuletzt auch von der Verteidigung der Besonderen Lernleistung von Luise Meurer (Lay), die am gleichen Tag stattfand.


Marco Tullner verbrachte seine Jugend in Klötze (Altmark) und Magdeburg. An der EOS „Otto von Guericke“ in Magdeburg beendete er 1987 mit dem Abitur seine Schulzeit. Darauf folgte der anderthalbjährige Grundwehrdienst bei der NVA und ab 1989 begann er sein Studium in Halle an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Sein Studium der Geschichte und Politikwissenschaft beendete er mit dem Magisterabschluss. In den Jahren von 1996 bis 2001 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politikwissenschaft von Everhard Holtmann. Im Anschluss daran war Marco Tullner bis zum Jahr 2002 als Referent beim Landtagspräsident a. D., Klaus Keitel, tätig.
Marco Tullner ist evangelischer Konfession, verheiratet und hat zwei Kinder.
Erste intensive Berührungspunkte mit der Politik hatte Tullner durch sein Studium und seiner spätere
Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Politikwissenschaft. Er wurde jedoch bereits im Februar 1991 kurz nach dem politischen Umbruch CDU-Mitglied und ab diesem Zeitpunkt in der Union aktiv. Tullner war von 1999 bis 2013 stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Halle und von 2009 bis 2013 Vorsitzender des CDU Ortsverbandes Halle-Süd. 2013 löst er Bernhard Bönisch, als Kreisvorsitzender der CDU Halle ab.
Von 2002 bis 2011 war er einer von vier direkt gewählten Abgeordneten aus Halle (Wahlkreis 37 – Halle II) des Landtages von Sachsen-Anhalt. Er war seit seiner Wahl zum Landtagsabgeordneten auch finanz- und wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Die Wiederwahl in den Landtag erfolgte 2006 und 2011. Am 26. April 2011 erklärte Tullner seinen Verzicht auf das Abgeordnetenmandat, da er bereits am 20. April zum Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt ernannt worden war.